Plecter Labs - Troubleshooting Guide

Bei einem Soundboard, das 115€ kostet, funktioniert eigentlich immer alles, solange auch alles richtig und vor allem sauber zusammengelötet und verdrahtet wurde.
Trotz alledem kann es zu kleineren und größeren Fehlern kommen, selbst dann, wenn man glaubt alles richtig gemacht zu haben. Erv' von Plecter Labs testet alle Boards einzeln, bevor er sie verschickt, somit sind Software- und Hardware-Fehler ausgeschlossen.

Das wichtigste, wirklich wichtigste ist die Verdrahtung mehr als einmal genau zu überprüfen, bevor überhaupt Akkus an das Board angeschlossen werden.
Wenn alles stimmt die Akkus mit dem Board verbinden und testen. Wenn das Board keine Reaktion zeigt oder sogar plötzlich anfängt komisch zu riechen, sofort den Stromkreis unterbrechen!
Es reicht schon die Polung des Stromanschlusses verdreht zu haben, damit das Board anfängt zu rauchen und im schlimmsten Fall die kleine CPU-Einheit zu zerschmoren.

Wenn alles zusammengeschlossen ist, kein Rauch aufsteigt, aber auch ansonsten nichts weiter passiert, sollte man die Akkus überprüfen, ob diese auch wirklich voll geladen und vor allem alle gleich aufgeladen sind, nicht unterschiedlich.

Sind die Akkus und die Verdrahtung in Ordnung, so ist das häufigste Problem, dass die SD-Karte noch im PC steckt oder nicht richtig in der dafür vorgesehenen Halterung auf dem Board angebracht ist.

Zum ersten Test des Boards muss höchstens die Schalterkonfiguration geändert werden, je nachdem, ob man einen Schalter oder einen Taster zum aktivieren des Boards benutzt.
Beim Ändern der Daten am PC ist besonders darauf zu achten, dass bei jeder Änderung die Karte formatiert und alle Dateien neu draufkopiert werden müssen. Anderenfalls können Fehler auftreten.

Formatiert wird die Karte durch einen Rechtsklick auf das Symbol
der SD-Karte im Arbeitsplatz, die Einstellungen sollten so aussehen: formatieren


Die Speicherkapazität ist natürlich abhängig von der Größe der Karte und kann auch nicht geändert werden.
Das Dateisystem sollte unbedingt auf FAT stehen, die Zuordnungseinheiten müssen auf die Standardgröße eingestellt sein.
Die Volumenbezeichnung ist frei wählbar, am besten eignet sich der Name des Schwertes.


Die Schnellformatierungsoption sollte ausgeschaltet sein.
Nach einem Klick auf "Starten" kann es je nach PC ein paar Minuten dauern, bis die Karte komplett formatiert ist.










Ein häufiger Fehler ist, dass bei der Auswahl einer Soundbank eine bestimmte Anzahl von lauten Pieptönen aus dem Lautsprecher kommt; jeder Signalton steht für eine fehlende Datei in der jeweiligen Soundbank.

Vor jedem Kopieren der Dateien sollte genau geprüft werden, ob keine Datei fehlt, insgesamt müssen 29 Dateien in jedem der sechs Soundbankenordner sein, eine readme-Textdatei ist optional.

Wenn alle Dateien da sind und trotzdem noch Fehler auftreten, hilft ein erneutes Formatieren, wobei man genauer auf die Einstellungen achten sollte.

Wenn dies immer noch nicht hilft, sollte man die config.txt und led.txt der einzelnen Soundbanken genau überprüfen, wenn man selber etwas geändert hat. Es ist wichtig, dass alle Parameter nur einmal vorkommen und richtige Angaben haben - um diese zu überprüfen hilft unsere Parameter-Übersicht.

Wenn die config.txt in Ordnung ist, ist diese auch nicht größer als 512KB, wenn diese Größe überschritten wird, stimmt irgendetwas nicht!

Wenn man eigene Sounds zusammen geschnitten hat und diese mit den oben Aufgeführten Methoden immer noch nicht funktionieren, liegt es an der RAW-Datei selber, denn das Format der RAW-Dateien ist sehr wichtig, hier noch mal zusammengefasst:
16-Bit, little endian, unsigned, Dateiendung " .raw"




Wenn man diese Einzelheiten alle beachtet, sollten keine Softwareprobleme mehr auftreten, viel ärgerlicher können die Hardwareprobleme sein.

Beim Einbau des Boards in einen Griff sollte man vor allem darauf achten, dass sich keine Drähte verdrehen können oder sonst irgendwie zusammengedrückt werden - eine saubere Verdrahtung ist sehr wichtig!
Anderenfalls kann es passieren, dass ein Draht gegen die Spule auf dem vorderen Teil des Boards drückt und diese irgendwann abreißt.

Diese Spule ist wichtig für die Funktionstüchtigkeit, denn wenn sie abreißt, kann die LED nicht mehr angesteuert werden ( ... und was ist ein Lichtschwert ohne Licht ;) )

Spule kaputt

Ist die Spule einmal abgerissen gibt es nur zwei Möglichkeiten:
Die erste ist, direkt an Plecter Labs zu schreiben und nach einer Reparatur zu fragen, die andere wäre, sich selbst so eine Spule zu kaufen und sie selbst wieder anzulöten. Für Leute, die unerfahren mit dem Crystal Focus Saber Core sind, ist es sicherlich die bessere Lösung erst einmal Erv' von Plecter Labs zu kontaktieren.



Poti Ein anderer "blöder Fehler" ist es, das Potentiometer auf dem Board zu überdrehen.
Das Potentiometer (Poti) ist dazu da die Lautstärke des Lautsprechers noch manuell zu verstellen. In den meisten Fällen kann es so gelassen werden, wie es von Plecter Labs steht. Sollte man die Lautstärke trotzdem anpassen wollen, sollte man vorsichtig sein, wenn man es mit einem kleinen Kreuzschraubendreher verstellt.
Es kann um 180° verstellt werden und man sollte aufpassen, dass man es nicht überdreht, da das Schwert sonst gar keinen Sound mehr hat.
Passiert dies, ist es am besten Erv' zu kontaktieren.



Theoretisch könnte man noch alle anderen Teile des Boards beschädigen, aber diese zwei Teile sind mit die empfindlichsten.
Deswegen sollte man sich mit Ruhe, Verstand und Sorgfalt daransetzen, wenn man ein Crystal Focus Saber Core in seinem Griff verbauen will.

Man sollte sich vorher gut informieren; tauchen trotzdem noch Fehler oder andere Probleme auf, kann man uns kontaktieren oder seine Frage direkt an Erv' von Plecter Labs richten. Über jede Problembeschreibung (am besten natürlich direkt mit Lösung) sind wir dankbar, um den Troubleshooting Guide noch zu erweitern.

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